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Rehabilitation
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Zielgruppen sind Menschen mit Behinderungen unabhängig von der Art ihrer Behinderung, ihrer Religionszugehörigkeit oder sozialen Herkunft.
 
Vorrangig handelt es sich um die Behandlung bei Sehbehinderungen, Blindheit, Sprach- und Hörberhinderungen, Körperbehinderungen, geistige Behinderungen, Behinderungen durch neurologische Störungen und Mangelernährung, Folgen von Lepra und Polio
 
Projektgebiete:
  • Bangalore Stadt (Hauptstadt des Staates Karnataka, 30. Mio. Einw.) mit dem Slum Nayandahalli. Vom Office der „International Agency for Rehabilitation, India“ in Bangalore/Südindien aus wird die Arbeit geplant und koordiniert. Pädagoglnnen, medizinische Fachkräfte und SozialarbeiterInnen mit der Zusatzqualifikation in gemeinschaftsorientierter Rehabilitation = communitiy based rehabilitation sind als mobiler Dienst unterwegs.
  • zwei ländliche Slumgebiete um Gangondanahalli;
  • Hosur (Staat Tamil Nadu) mit 100 dörflichen Ansiedelungen und
  • Tavarekere, 40 km südlich von Bangalore.
 
Arbeitsschwerpunkte:
Hilfe durch medizinische Betreuung und gemeinschaftsorientierte Rehabilitation:
  1. Diagnose, medizinische Behandlung, auch in Zusammenarbeit mit Ärzten und Krankenhäusern; Bereitstellung und Anpassung von Hilfsmitteln (Langstöcke fiir Blinde, Unterarmstützen, handbetriebene Dreiräder, Beinstützen, orthopädisches Schuhwerk); Vermittlung von Physiotherapie einschließlich der Anleitung von physiotherapeutischen Übungen
  2. Erhöhung der Selbständigkeit und Integration: Vermittlung lebenspraktischer Fertigkeiten, Mobilitätstraining bei Sehbehinderung, Integration in die Schule, Hilfe bei der beruflichen Ausbildung und Arbeitsplatzsuche, Vermittlung staatlicher Hilfen, Gewährung von zinslosen Darlehen, Unterstützung von Selbsthilfeinitiativen
  3. Prävention (Vorbeugung von Behinderungen): Aufklärungsarbeit hinsichtlich gesunder Ernährung, Hygiene, Alkoholismus und Aberglaube. Puppenspiel als Medium der Vermittlung von Wissen in einer Situation des weit verbreiteten Analphabetismus
  4. Ausbildung von CBR-Fachpersonal (Link zu CBR) in einem neunmonatigen Lehrgang als Zusatzausbildung für Sozialarbeiterlnnen und andere geeignete Hochschulabsolventen
  5. Gartenbau und Pflanzenzucht auf einer Plantage in Tavarekere, 40 km südlich von Bangalore. Das Gebäude, Garten und Solaranlage zur Gewinnung von Grundwasser und Strom bieten Raum für die Unterkunft von behinderten Auszubildenden und Workshops anderer Organisationen im Bereich der Rehabilitation, Sozialarbeit oder Landwirtschaft.
  6. Sommercamps für behinderte Kinder: Durch Tanz, Geschicklichkeitsspiele, Stehgreifgeschichten, Theater, Musik und Gesang etc. werden die Kinder ganzheitlich gefördert und entdecken ihre Begabungen
  7. Eine Selbsthilfegruppe von Menschen mit Behinderungen unterstützt sich gegenseitig mit Hilfsleistungen und Informationen.
Sommercamp
Die Kinder bekommen Instruktionen für ein Spiel.
 
Ein in Mobilitätstraining für Blinde auszubildender junger Mann
mit dem weißen Langstock wird von Projektmitarbeiter
Mr. Gopalan geprüft.
 
Die Geschichte von den Ziegenmädchen
Rani ist körperbehindert durch ihre Erkrankung an Polio (Kinderlähmung).
Da es fast aussichtslos ist, sie zu verheiraten, wurde sie in ihrer Familie vernachlässigt. Rani und ihre kleine gehörlose Nachbarin Yasmeen haben von IARI je eine Ziege gespendet bekommen. Wenn diese Junge bekommen, müssen die Mädchen ein Zicklein abgeben, das ein/e andere Jugendliche/r bekommt. Weitere Zicklein dürfen sie behalten und die Milch verkaufen: Ein in Indien echter Beitrag zum Lebensunterhalt der vielköpfigen Familien. Das eine der Mädchen hat nun schon drei Ziegen und bei ihrem Vater deutlich an Ansehen gewonnen!
Die Idee mit den Ziegen geht weiter.

Sadhana fördern
 
Ziegenmädchen